Ich binde meine Schuhe

Wenn es um Sneaker ging gab es früher nur 2 sinnvolle Varianten: Schnürsenkel oder Klettverschluss. Puma versuchte zwar in den 90ern eine Modernisierung, mit dem Disc System, aber die Akzeptanz und die Haltbarkeit blieben hinter den Erwartungen zurück.

Adidas Stan Smith

Mittlerweile gibt es, auch mit freundlicher Unterstützung von Kickstarter ein paar Alternativen zu Schnürsenkeln. Oder zumindest der Art, wie wir sie tragen.

Hickies

kleine gummiartige Bänder, die anstatt der Schnürsenkel verwendet werden. Die entstehenden Ringe sind sehr flexibel und reissfest, lassen sich aber nicht bei jeder Art Schneaker benutzen. Bei der Speedschnürung einiger Running Schuhe würden die Schlaufen quer liegen, was zwar funktioniert, aber unmöglich aussieht.

Hickies Verpackung und Test mit Adidas Superstar:

Hickies mit Adidas Rome:

Lace Anchors

Lace Anchors benutzen ein sehr simples Prinzip, in dem kleine Plastikscheiben, um die origninal Schnürsenkel in Position halten. Die Schleife kann dadurch eingespart und die Schnürsenken hinter der Verankerung abgeschnitten werden.

Bei einigen Sneaker Modellen gibt es hier Ästhetische vorteile, aber diese Lösung kann mit allen Schnürschuhen benutzt werden.

Adidas Superstar mit Lace Anchors (links) und Hickies (rechts):

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Nützliche Dinge

Kickstarter

Kickstarter – ein kleines Wort regiert seit einiger Zeit den Markt der Produkt-Startups. Es gibt so gut wie nichts, das sich nicht irgendwie über Kickstarter finanzieren lässt. Man braucht nur eine gute Idee, einen Prototypen, eine kleine Auswahl zulieferer für die Produktion und eine genaue Vorstellung, was eine erste Produktionsserie kosten wird.

Klingt einfach? Ja, ist es aber meistens nicht. Um interessante Projekte auf Kickstarter zu finden suche ich einmal im Monat die, für mich, wichtigsten Kategorien ab. Alternativ schaue ich mich noch in der Empfehlungen der Redaktion um. Dies oft auch ohne Erfolg, denn wirklich nützliche Ideen sind auch hier sehr rar.

Auch, weil ich den Eindruck habe, einige verwechseln die Plattform mit einem Marketing Kanal für Produktneuheiten, die sowieso auf den Markt kommen oder um ihre OEM Einkäufe in China vorfinanzieren zu können.

Gerade der letzte Punkt stört mich besonders. Wenn ich etwas auf Webseiten, wie DealExtreme oder bei beliebigen chinesischen OEM bestellen kann, mache ich für so etwas doch kein Kickstarter Projekt auf… oder doch? Falls die Antwort JA lautet, ist das für mich eher Abzocke und nimmt ernstgemeinten Projekten das Kapital weg.

Über die letzten Jahre habe ich einige Projekte unterstützt, die, meiner Meinung nach, etwas neues auf den Markt bringen wollten.

  • The Glif – iPhone4 Tripod Mount & Stand. Ist inzwischen auch als iPhone5 version erhältlich und ein guter Verkaufserfolg.
  • The Cosmonaut – A Wide-Grip Stylus for Touch Screens. Das Konzept eines dicken Stylus wird seitdem von diversen Herstellern kopiert.
  • M-Plate – A Multi-Function Camera Tripod Plate System. Ist für mich ein kleiner Reinfall, da es nur auf sehr wenige Manfrotto Köpfe passt.
  • Hickies – TURN YOUR KICKS INTO SLIP-ONS. Ist eine stylische, gute Idee. Passt leider nicht zu jedem Sneaker.
  • Ouya – A New Kind of Video Game Console. Ist seit Monaten in der Presse und sorgt für jede Menge wirbel. Seit Anfang April werden die ersten Konsolen ausgeliefert. Meine kommt hoffentlich auch bald. Die letzte Kickstarter Auslieferung soll Ende Mai erfolgen. Danach startet der reguläre Verkauf.
  • Astro – Time-Lapse + Motion Control. Das Projekt kämpfte lange mit technischen Problemen, die durch die Konstruktion des Astro aufkamen. Das Gerät ist meiner Meinung nach immer noch genial, und die Serienproduktion wird wohl in den nächsten Wochen endlich starten.
  • Planetary Annihilation – A Next Generation RTS. Eine ausreichende Finanzierung für ein Computerspiel zu bekommen ist heute schon sehr schwierig. Wenn es sich dann noch um ein RTS Spiel handelt fast unmöglich. Also wandte sich Uber Entertainment einfach über Kickstarter an ihre Fans um genug Kapital zu sammeln und so an weitere Mittel zu gelangen. Mit Glück wird die Veröffentlichung noch in diesem Jahr kommen. Auch wenn es für Dezember angekündigt ist, weiss das ja nie jemand so genau.
  • Isolated Gestures Project Book – Ein tonnenschweres Fotobuch  über eine 12 jährige Arbeit von Bil Zelman.
  • Leash & Cuff – Innovatives Kamerazubehör. Eine etwas andere Art die Kamera am Handgelenk, Rucksack, Schulter oder Hals zu sichern.
  • Make Your Mark – The Pen With A Twist. Sehr minimalistische Stifte aus poliertem Aluminium.
  • Mini Cablox – eine kleine Version der grossen Cablox, die ich hier schon im Einsatz habe. Das Projekt war aus meiner Sicht gerade so an der Grenze zum reinen Marketing Gag.
  • Coastliner – ’50s retro mechanical timepiece. Eine sehr simple mechanische Armbanduhr mit sehr stylischme retro design. Ging im ersten Versuch leider daneben, aber seit heute gibt es eine Neuauflage der Projekts.
  • Lace Anchors – A simple design for simple people. Im Prinzip eine ähnliche Idee, wie Hickies, aber mit den original Schnürsenkeln. Dadurch wird es wohl auch mit meinen Adidas Superstar funktionieren, die mit Hickies einfach nur doof aussehen.
  • The Tomorrow Girl – Ein grosser Band für einen erfolgreichen Web Comic. Ich freue mich immer, wenn diese es mal in ein Bücherregal schaffen.
  • The Vamp – Bring Back the Sound. Ein interessantes kleines Projekt um einen Bluetoothempfänger, der über einen eingebauten Akku einen beliebigen grossen Lautsprecher mit Strom und Sound versorgen kann.

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Vorbereitungen für: Create Powerful Portraits

Photowalk CGNNächste Woche gehts los, und ich hatte mich am Donnerstag kurz mit André getroffen, der interesse hatte, mich bei dem Projekt vor der Kamera zu unterstützen.

Aus dem Gespräch wollte ich ein paar Ideen entwickeln und dann schauen, wie sich diese am besten umsetzen lassen.

Zusätzlich habe ich noch einmal meine Bücher über Portraitfotografie nach Ideen zur Umsetzung durchsucht und ein paar neue Bücher bestellt, um mich bei der Planung und Post-Production zu unterstützen.

Soweit, sogut.

Der nächste Schritt wird das Mood Board sein. Im groben habe ich dafür schon Bildmaterial gesammelt, und muss das jetzt nur noch zusammenstellen.

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Create Powerful Portraits with Hip Hop’s Premier Photographer

Camera

Skillshare bietet zwischendurch wirklich interessante Gelegenheiten etwas zu lernen. Heute Morgen bekam ich einen liebevollen Hinweis auf ein Angebot ab dem 25.1. etwas über Portraitfotografie zu lernen. Und das nicht von irgendwem, sondern von Jonathan Mannion höchstpersönlich.

I’m often asked questions for advice and so I’m using this Skillshare class as a platform to answer these commonly asked questions and to open the floor for new requests about the field of photography and specifically portraiture.  I hope to pass on some techniques and lessons from my years in the industry that can improve the outcome of your photos.

Das heisst jetzt für mich ein paar Hausaufgaben machen. Als erstes die Vorbereitung:

Gathering Inspiration

  • Choose Subject
  • Collect mood board, create foundation for intended portrait vibe

Für jemanden, wie mich, der Portraits nur macht, wenn sich gerade eine Gelegenheit ergibt wird das mit der Planung schon schwierig. Das liegt am ehesten daran, dass ich mir bisher nie gedanken über ein Shooting machen musste, sondern einfach durch die Gegend zog und spontanes eingefangen habe.

Mangels Model, Thema = Subject, fange ich mal mit dem Wissen über ein Mood Board an:

In der Fotografie; zur Visualisierung von Produktionen

Soweit Wikipedia. Je nach Ergebnis sieht das dann in etwas so aus (nein, das ist nicht von mir):

MoodBoard

Gut… immer noch ratlos, und noch 10 Tage Zeit bis das Mood Board abgegeben sein muss.

HILFE!

Ich brauche jemanden, der/die sich vor die Kamera stellt; meine, letzten Monat bestellten, Blitzstative sind noch nicht angekommen und bis Ende des Monats muss das Portrait im Kasten sein… Meldet sich jemand freiwillig?

Keine Angst! Im schlimmsten Fall werden die Fotos so, oder so ähnlich, aussehen:

Sith Lord Mirco Pl0gbar Cologne #62-4Talking A Walk Mike Ivonne Hanno Ertan Portrait BW Pl0gbar Cologne #62-9 Making Of: Kölner Zoo-10 pl0gbar Cologne #53 - 1727 Street Photography Meetup - N33 DesignCamp Cologne 2010-29 Wasteland

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50 Sheds of Grey – A Bestselling Parody

50Sheds-of-grey

Ein Weihnachtsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe, war eine gedruckte Version von 50 Sheds of Grey, der Bestseller Parodie der 50 Shades Bücher.

Wir begleiten Mr Grey, auf seiner Entdeckungsreise in die Gärten und Gemüsebeete, seiner Passion für Gartenlauben fröhnend … und natürlich, wie “dieses” Buch alles in seiner Welt auf den Kopf stellte.

50Sheds-Boot

Im Grunde, ist das Buch eine Sammlung, der besten Passagen des 50ShedsOfGrey Twitter Accounts, die zwischenzeitlich mit ergänzenden Zwischenstücken in eine lesbare Geschichte geformt werden. Dadurch lässt es sich recht kurzweilig durchlesen.

Die Passagen selbst orientieren sich stark an den Originaltexten, so dass die so schon sehr lustigen Geschichten durch ihre Anspielungen nochmals an Humor gewinnen. Dabei werden auch gerne zusätzliche klassische Lyriken des ausgehenden 20. Jahrhundert eingewoben.

50Sheds-Big Butts

Aus meiner Sicht ist das Buch auf jede Fall ein Muss für alle 50 Shades geplagten Seelen dieser Welt. Aber auch, alle, die sich nicht mit dem Original herumschlagen mussten können sich hier herzlich Amüsieren.

Fifty Sheds of Grey: A Parody – Erotica for the Not-too-modern Male

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Peak Design Leash & Cuff

PealDesign-Leashpromo

Auf der Photokina sind mir in diesem Jahr ein paar neue Produkte aufgefallen. Am coolsten fand ich das Capture Clip System von Peak Design. Ein Universalclip um die Kamera an allen Arten von Trägern und Gurten zu befestigen und zu fixieren.

Nach einem knappen halben Jahr im Einsatz möchte ich das System nicht mehr missen. Nun kommen die nächsten Produkte der Serie auf den Markt: Leash und Cuff.

Leash erinnert stark an eines der unzählichen Schultergurtsysteme (z.B. BlackRapid oder Sun Sniper), hat aber ein paar neue Ideen.

Zum einen ist der Gurt sehr viel kleiner, leichter und weicher. Der Grund liegt auf der Hand. Sowohl Leash als auf Cuff sind nicht dazu gedacht, die Kamera den ganzen Tag zu tragen, sondern um sie zu sichern, wenn man sie aus dem Capture Clip heraus nimmt.

Der Leash Gurt übernimmt somit die Aufgaben von Sicherungsgurt, Schultergurt oder Trageschlinge. Wenn nötig lässt sich über ihn auch die Kamera für Videoaufnahmen stabilisieren. Cuff ist eine Handschlinge.

Beide verfügen über ein einheitliches Aufnahmesystem mit kleinen Ankerelementen, die einfach ein eine Aufnahme der beiden Kurte geschoben werden können und automatisch gesichert werder. Sowohl das sichern als auch das Lösen der Anker kann mit einer Hand erfolgen.

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